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Backends

Spoolman FilaMan BamBuddy

SpoolmanScale spricht mit drei Filament-Verwaltungen. Aktiv ist immer eine, gewählt unter Einstellungen → Verbindung oder auf der Backend-Seite der Weboberfläche. Beim Wechsel bleiben die Zugangsdaten der anderen erhalten, die Anzeige wird geleert, und die aufliegende Spule wird beim neuen Backend neu abgefragt.


Welches

Backend-Auswahl am Gerät

Spoolman FilaMan BamBuddy
Üblicher Port 7912 8002 8000
Zugangsdaten keine Device-Token und API-Key ein API-Key, optional
Finden, wiegen, zurückschreiben ja ja ja
Tags verknüpfen und lösen ja ja ja
Tags beschreiben ja ja ja
Spule anlegen ja ja ja, auch direkt aus einem Bambu-Tag
Archivieren und zurückholen ja ja ja
Lagerort, Trocknungsdatum ja ja ja
Tara je Filament oder Hersteller ja ja nein
AMS-Zuordnung - ja -
Mobile App - ja -

Ohne Port geht es auf 80

Das Adressfeld nimmt Host oder Host:Port. Ohne Port geht die Anfrage an Port 80 und scheitert so, dass es aussieht, als sei der Server aus.


Die drei

Der volle Umfang, und das Backend, mit dem das Projekt angefangen hat. Eine einfache Basis-URL, keine Zugangsdaten.

Wo die Tag-UID landet, entscheidest du. tag, nfc_id oder card_uids, je nachdem, was sonst noch in deine Datenbank schaut - siehe Ersteinrichtung. Mehrere Tags an einer Spule gehen.

UIDs werden als reines Hex geschrieben (04B9E542447080), genau wie bei jedem anderen Werkzeug im Spoolman-Umfeld. Eine Spule, die ein anderes Programm verknüpft hat, findet die Waage - und umgekehrt. Spulen mit der älteren Doppelpunkt-Schreibweise werden weiterhin gefunden und beim ersten Scan einmalig umgeschrieben.

Kommt: Spoolmans eigene Tag-Verwaltung

Spoolman bekommt eine eigene Tag-Verwaltung. Tags gehören dann zur Spule statt in ein Zusatzfeld, und die Waage meldet sich als Lesegerät an, ein Scan an der Waage öffnet die Spule im Browser. Das kommt mit Spoolman 0.27.0 und ist dort noch nicht veröffentlicht. SpoolmanScale unterstützt es ab Tag 1.

Der volle Umfang, plus alles, was FilaMan selbst mitbringt. Es braucht zwei Zugänge, weil FilaMan keine Rechte pro Gerät kennt:

Zugang Wofür
Device-Token Heartbeat, Gewicht melden, Lesen
API-Key alles, was schreibt

Das Device-Token entsteht, indem du den 6-stelligen Code registrierst, den die Waage anzeigt. Den API-Key legst du in der FilaMan-Oberfläche an.

Hier greifen die Tag-Funktionen am weitesten. FilaMan kann der Waage einen Schreibauftrag samt Tag-Inhalt schicken, den du am Gerät bestätigst. Umgekehrt kann FilaMan die Waage bitten, einen Tag zu lesen, und übernimmt die Daten in seinen Bestand. Der Spulenstatus lässt sich direkt an der Waage ändern.

AMS. Hebst du eine frisch gewogene Spule ab, fragt die Waage, ob sie ins AMS wandert. Ein Tipp auf Ja, und FilaMan hält sie für den nächsten Drucker bereit, der ein Fach lädt - das Zuordnen von Hand entfällt.

Wiegen ohne Tag

FilaMan kann ein Gewicht auch für eine Spule ohne Tag übernehmen. Bei eingeschalteter Automatik passiert das von selbst, nicht nur über den Knopf. FilaMans eigener Dialog meldet dabei einen Fehler, obwohl die Spule geladen ist - das ist FilaMans Meldung, kein Fehlschlag an der Waage.

Ein einzelner API-Key, gesendet als X-API-Key, anzulegen unter Settings → API Keys mit Read Status und Manage Inventory. Der Key ist optional: eine Instanz mit abgeschalteter Authentifizierung antwortet auch ohne.

BamBuddy führt seinen Bestand an einem von zwei Orten - in der eigenen Datenbank oder auf einem Spoolman-Server dahinter. Die Waage erkennt, welcher Fall vorliegt, und schreibt in den richtigen. In der Statuszeile steht, welcher:

Statuszeile Bedeutung
Inventar: BamBuddy BamBuddys eigene Datenbank
Inventar: Spoolman ein Spoolman-Server hinter BamBuddy

Nur BamBuddy legt eine Spule direkt aus einem Bambu-Tag an, mit Material, Marke, Farbe und Temperaturen vom Tag. Auflegen, anlegen, fertig.

Keine Tara je Filament oder Hersteller

BamBuddy kennt weder Filamente noch Hersteller als eigene Objekte, also kann dort auch kein Tarawert hängen. Trag das Leergewicht je Spule ein oder nimm das Beutelgewicht.


Wechseln

Einstellungen → Verbindung → Backend, oder die Backend-Seite in der Weboberfläche. Was du für die anderen beiden eingetragen hast, bleibt stehen. Nach dem Wechsel wird die Anzeige geleert und die aufliegende Spule beim neuen Backend neu abgefragt - du siehst also nie Daten aus dem gerade verlassenen.